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Stuttgart-Mühlhausen
 
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UMWELTVERSAGEN

Die CDU im Stadtbezirk Mühlhausen nimmt wie folgt Stellung zum gegenwärtigen Umweltversagen im und am Max-Eyth-See.

CDU: Zentnerweise tote Fische - Absolutes Umweltversagen

Hofen  Das neuerliche massenhafte Fischsterben im Hofener Max-Eyth-See hat nach Beobachtung des dort ansässigen Württembergischen Anglervereins noch größer Ausmaße als in früheren Jahren. Gegenüber der CDU Mühlhausen sprach der Fischer-Vorsitzende Hans-Hermann Schock am Mittwoch von  „absoluten Umweltkatastrophe".

Die CDU erklärte, es handle sich unverkennbar auch um umweltpolitisches Versagen. Der See sei ja nicht das erste Mal umgekippt. Statt rechtzeitig zu handeln und die Lehren von früher zu ziehen, hätten die Verantwortlichen, in erster Linie der Umweltbürgermeister der Stadt, jedoch offensichtlich geschlafen. Rechtzeitig und entschlossen dem Wasser wie gegenwärtig durch das Technische Hilfswerk (THW) bei andauernder Hitze Sauerstoff zuzuführen, wäre das Gebot der Stunde gewesen. Die CDU Mühlhausen und die CDU-Fraktion im Stuttgarter Rathaus forderte erneut ein Gesamtkonzept für das Erholungsgebiet Max-Eyth-See. Darin müsste endlich neben der benutzerfreundlichen und gleichzeitig naturschützenden Gestaltung auch im Bedrohungsfall von Fischen und Vögeln schnell wirksame Verhütungsmaßnahmen als Handlungskatalog aufgeführt werden.

 

Rätsel der Demokratie

Als mögliches rasches Gegensteuern bei diesem Frevel an Natur und Schöpfung brachte der  Vorsitzende der CDU-Fraktion im Stuttgarter Gemeinderat, Alexander Kotz, eine ständige Wasserfontäne als Sauerstoffspender ins Gespräch. Für Schock wäre dies ein möglicher Teil kurzfristigen Handelns. Notwendig sei jedoch ein langfristiges Konzept so unser Betreuungsstadtrat Dr. Reiners. Mehr als ärgerlich findet die CDU, dass sich wieder einmal bestätige, wie wenig hilfreich das Gerede selbsternannter Naturschützer auf Demonstrationen sei. Wenn es darauf ankomme, versagten die demonstrativen Umweltradler im Rathaus mit ihrem verengten Blick auf andere bedrohliche Gefahren. Für diejenigen Parteien im Mühlhäuser Rathaus, die als Ehrenamtliche mit großem Einsatz den kommunalpolitischen Karren zögen, bleibe es ein „Rätsel der Demokratie“, dass Leute gewählt würden, die bisher außer großsprecherischen Parolen nachweislich noch nie etwas Konkretes und Umsetzbares für den Stadtbezirk eingebracht hätten. Zentnerweise tote Fische seien ein makabres Zeichen dieses Missverhältnisses zwischen Tun und aufgeregten „schönen Reden“ nicht nur „von ganz oben“. Bezeichnend  für dieses Versagen sei auch, dass ausgerechnet der baden-württembergische Umweltminister diesen Stadtbezirk als Abgeordneter eigentlich im Landtag vertreten sollte.

 

Johannes Schlichter

CDU-Fraktionssprecher im Bezirksbeirat Mühlhausen

                                   

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